Eigentümergemeinschaft in Berlin-Steglitz

Integration einer Wärmepumpe in ein bestehendes Heizsystem
  • 10 Wohneinheiten
  • 1850 m2
  • Hybrid mit Bestandseinbindung
Unsere Leistungen
  • Machbarkeitsanalyse
  • Heizlastreport nach DIN 12831
  • Detailplanung Sanierungsstrategie
  • Projektbegleitung
Ausgangslage

Die Eigentümergemeinschaft eines repräsentativen Mehrfamilienhauses in Berlin-Steglitz hatte ihr Heizsystem vor rund zwölf Jahren von Öl auf Gas umgestellt. Die Anlage funktioniert grundsätzlich noch zuverlässig, dennoch führten stark schwankende Verbrauchsdaten in den letzten Jahren zu dem Wunsch, sich langfristig gegen steigende Gaspreise abzusichern.

Das Gebäude weist unterschiedliche Heizsysteme auf: Einige Wohnungen verfügen bereits über Fußbodenheizung, in anderen Bereichen müssten einzelne Heizkörper für einen effizienten Wärmepumpenbetrieb angepasst werden. Zudem existiert derzeit keine Zirkulationsleitung für das Warmwasser, was bei einer umfassenderen Modernisierung berücksichtigt werden muss.

Gemeinsam mit der WEG, ihrem externen Energieberater sowie mehreren Fachpartnern wurden daher verschiedene Szenarien für eine mögliche Integration einer Wärmepumpe in das bestehende System entwickelt.

Unsere Rolle

Nach einer umfassenden Datenaufnahme, Vor-Ort-Begehung und raumweisen Heizlastberechnung analysierten wir die technischen Möglichkeiten für eine Wärmepumpenlösung im Bestand.

In Abstimmung mit verschiedenen Fachpartnern und Herstellern entwickelten wir mehrere Systemvarianten mit unterschiedlichen Leistungsklassen. Ziel war es, der Eigentümergemeinschaft eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten und aufzuzeigen, welche technischen Wege für eine schrittweise oder vollständige Integration einer Wärmepumpe sinnvoll sein könnten.

Darüber hinaus haben wir einen geeigneten Handwerkspartner vermittelt, der eine maßgeschneiderte Lösung entwickeln kann. Dabei lag der Fokus darauf, eine Variante zu finden, die mit möglichst niedrigen Investitionskosten umgesetzt werden kann und gleichzeitig langfristige Entwicklungsmöglichkeiten offenlässt – ohne den bestehenden Systembestand unnötig zu ersetzen.

Mehrwert

Die Eigentümergemeinschaft hat mit uns einen festen Ansprechpartner, der ihr Gebäude, die technischen Rahmenbedingungen und die Entscheidungsprozesse der WEG kennt.

Gerade bei komplexeren Bestandsprojekten entsteht die Lösung oft in mehreren Iterationsschritten. Dieser Prozess – das gemeinsame Prüfen technischer Möglichkeiten und unterschiedlicher Herstellerlösungen – hilft dabei, alle Eigentümer innerhalb der WEG mitzunehmen. So entsteht Schritt für Schritt eine fundierte Entscheidungsbasis, auf deren Grundlage am Ende ein gemeinsamer Beschluss getroffen werden kann.

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