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Machbarkeitsanalyse
Beim ältesten Haus am Hermannplatz in Berlin stand eine grundlegende Heizungsmodernisierung an. Das Mehrfamilienhaus wurde bislang über dezentrale Gasetagenheizungen versorgt.
Ziel des Eigentümers war es, eine zentrale, nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Lösung zu entwickeln – mit sinkenden Betriebskosten und einer gleichzeitigen Wertsteigerung der Immobilie.
Die besondere Herausforderung lag in der sehr zentralen Innenstadtlage:
Ein geeigneter Aufstellort für die Wärmepumpe musste unter Berücksichtigung der TA Lärm sowie der baulichen Gegebenheiten gefunden werden.
Wir begleiteten den Auftraggeber von der ersten Idee bis zur umsetzungsreifen Lösung.
Gemeinsam entwickelten wir ein maßgeschneidertes Konzept mit einer Kombination aus Keller- und Dachinstallation.
Durch die Dachmontage auf einer Garage im Innenhof konnten sowohl die statischen Anforderungen als auch sämtliche Schallschutzkriterien zuverlässig erfüllt werden – eine entscheidende Voraussetzung in dieser innerstädtischen Lage.
Um einen dauerhaft effizienten Betrieb sicherzustellen, wurden gezielt einzelne Heizkörper durch Modelle mit größerer Fläche ersetzt. Dadurch konnten die erforderlichen Vorlauftemperaturen deutlich gesenkt und ein wirtschaftlicher Betrieb der Wärmepumpe ermöglicht werden – trotz Altbaustruktur.
Mit der Integration eines separaten Wärmepumpen-Stromzählers profitiert der Eigentümer zusätzlich von speziellen Wärmepumpentarifen, was die Wirtschaftlichkeit weiter verbessert.
Insgesamt wurde die dezentrale Gasversorgung in eine zentrale, zukunftssichere Lösung überführt, die sowohl die Betriebskosten langfristig senkt als auch die Attraktivität und den Wert der Immobilie steigert.
Dieses Projekt zeigt deutlich: Wärmepumpen funktionieren auch im innerstädtischen Altbau – mit der richtigen Planung.