Die Förderung für Wärmepumpen und klimafreundliche Heizungen läuft in Deutschland hauptsächlich über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Die wichtigsten Programme werden über die KfW und das BAFA abgewickelt.
Die wichtigsten Programme für Mehrfamilienhäuser und Gewerbe sind:
1. KfW – Heizungsförderung (Programm 458)
Dieses Programm fördert den Einbau klimafreundlicher Heizungen, z. B. Wärmepumpen oder den Anschluss an ein Wärmenetz. Die Förderung kann je nach Voraussetzungen bis zu 70 % Zuschuss der förderfähigen Kosten erreichen. Auch Eigentümer von Mehrfamilienhäusern und Wohnungseigentümergemeinschaften können dieses Programm nutzen.
2. KfW – Ergänzungskredit für Einzelmaßnahmen (Programme 358 / 359)
Zusätzlich zur Zuschussförderung kann ein zinsgünstiger Kredit beantragt werden, um die Investition vorzufinanzieren. Dieser Kredit kann beispielsweise genutzt werden, um die Zeit bis zur Auszahlung der Förderung zu überbrücken.
3. BAFA – Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG Einzelmaßnahmen)
Über das BAFA werden vor allem technische Einzelmaßnahmen gefördert, beispielsweise Effizienzmaßnahmen an der Gebäudehülle oder Energieberatung. Die BAFA-Förderung ist Teil der BEG-Struktur und kann mit KfW-Programmen kombiniert werden.
Für Gewerbeimmobilien und Nichtwohngebäude gibt es innerhalb der BEG ebenfalls spezifische Förderprogramme und Kredite, teilweise mit Basisförderungen von bis zu 35 %, abhängig von Technologie und Effizienzanforderungen.