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Kostenlos Machbarkeitsanalyse
In der Sundgauerstraße sind sechs Mehrfamilienhäuser über ein gemeinsames Heizsystem miteinander verbunden.
Im Rahmen eines Gutachtens stellte die WEG fest, dass das Gebäude rund 20 % höhere Wärmeverluste aufweist als erwartet. Diese Verluste zeigten sich nicht nur in der Abrechnung, sondern auch in überhöhten Temperaturen im Heizkeller und in der Garage – ein klares Zeichen für unnötigen Energieverlust.
Dabei bringt die Liegenschaft sehr gute Voraussetzungen für eine Wärmepumpe mit: moderner Gebäudestandard und Fußbodenheizung ermöglichen grundsätzlich niedrige Vorlauftemperaturen.
Bislang wurde die Anlage über ein Blockheizkraftwerk in Kombination mit Gasbrennwerttechnik betrieben. Ziel war es, die Energieverluste zu reduzieren und eine zukunftsfähige, effiziente Wärmepumpenlösung zu entwickeln.
Wir erstellten eine Heizlastberechnung nach DIN 12831 – ohne raumweise Wohnungsbegehung, um die Eigentümer nicht unnötig zu belasten. Grundlage waren bemaßte Grundrisse und belastbare Bestandsdaten.
Gemeinsam mit Ingenieurteams verschiedener Hersteller entwickelten wir mehrere technische Varianten, um das optimal passende System zu identifizieren.
Ein zentraler Planungsfokus lag auf der Vorlauftemperatur. Ziel war es, die zentrale Wärmeversorgung weiterhin effizient im Bereich von 35–40 °C zu betreiben. Für die Warmwasserbereitung wurde ein hybrides Konzept entwickelt: In jedem Haus sorgt eine zusätzliche Booster-Wärmepumpe dafür, die Temperatur von 35/40 °C auf 60 °C anzuheben. So konnten Effizienz und Hygieneanforderungen intelligent kombiniert werden.
In der WEG leben zahlreiche Fachpersonen, darunter Architekten und Ingenieure, die sich aktiv in die Entscheidungsprozesse eingebracht haben. Durch unsere strukturierte und transparente Herangehensweise entstand ein hohes Maß an Vertrauen im Haus.
Nach den ersten Planungsrunden wurden die Angebote auf Basis eines klar definierten Leistungsverzeichnisses weiterentwickelt. Wir strukturierten den Prozess so, dass technische Qualität, Wirtschaftlichkeit und Entscheidungsfähigkeit optimal zusammenkamen.
Das Ergebnis: eine Lösung, die fachlich überzeugt – und von der Eigentümergemeinschaft mitgetragen wird.