Eine Fußbodenheizung ist vorteilhaft, aber keine Voraussetzung für eine Wärmepumpe. Der große Vorteil liegt in der großen Wärmeübertragungsfläche: Dadurch kann das Heizsystem mit niedrigeren Vorlauftemperaturen betrieben werden. Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe – die Kennzahlen COP und SCOP verbessern sich, der Stromverbrauch sinkt und die Betriebskosten werden geringer.
Gleichzeitig erreichen viele moderne Wärmepumpen heute Vorlauftemperaturen von bis zu 70 °C. Das bedeutet: Auch bestehende Heizkörper – selbst ältere Radiatoren – können häufig weiter genutzt werden. Entscheidend sind die Größe des Heizkörpers und der Wärmebedarf des jeweiligen Raums. In manchen Fällen müssen nur einzelne Heizkörper ausgetauscht oder vergrößert werden, um den gewünschten Raumkomfort sicherzustellen.
Ob Anpassungen notwendig sind, zeigt der Heizlastbericht. Auf dieser Basis kann im Detail gemeinsam mit dem Montagepartner geplant werden, welche Maßnahmen technisch sinnvoll und wirtschaftlich erforderlich sind.